Ausschreibung: PartWiss 2027 – 2029
Gestaltet mit uns gemeinsam die PartWiss der Zukunft!
Wir suchen Institutionen, Menschen und Ideen, um gemeinsam die PartWiss-Konferenzen in den Jahren 2027 bis 2029 zu gestalten, und dabei die vielfältigen Forschenden und Praktiker:innen zusammenzubringen und neue Impulse zu setzen.
Informationsveranstaltungen
zur Ausschreibung
Das PartWiss-Team bietet zwei Online-Informationsveranstaltungen zur Ausschreibung an. Hier informieren wir Sie über die Ausschreibung und das Antragsverfahren und stehen für Fragen zur Verfügung. Sie können sich über die angegebenen Links zur jeweiligen Veranstaltung anmelden:
19.06.2026, 11:00 Uhr:
02.07.2026, 16:00 Uhr:
Die PartWiss-Konferenzreihe, koordiniert von der TU Chemnitz, kann in den Jahren 2027 bis 2029 durch Förderung des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) fortgesetzt werden. Erstmals wird die Ausrichtung in einem wettbewerblichen Verfahren ausgeschrieben.
Für die Ausrichtung einer PartWiss-Konferenz sind Fördermittel in Höhe von bis zu 225.000 € vorgesehen. Bewerben können sich wissenschaftliche Einrichtungen wie Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, auch im Verbund mit nichtstaatlichen Organisationen wie Vereinen, Verbänden oder Stiftungen.
Konzeptskizzen zur Bewerbung um die Ausrichtung in einem der Jahre können bis 17.08.2026 eingereicht werden. Alle Details zur Ausschreibung sind unten aufgeführt, bei Rückfragen steht das Projektteam gerne zur Verfügung.
Ansprechpartner für Rückfragen:
Philipp Schrögel
(Projektkoordination PartWiss 27–29)
Telefon: +49 371 531-39159
E-Mail: philipp.schroegel@hsw.tu-chemnitz.de
Die eingegangenen Bewerbungen werden von einer Auswahlkommission bewertet, die aus Expert:innen aus Verwaltung, Forschung und Praxis besteht, die über ausgewiesene Expertise in partizipativer und transdisziplinärer Arbeit verfügen, sowie bereits zur Vernetzung verschiedener Communities beigetragen haben.
Ausschreibung
Ausrichtung der PartWiss-Konferenzen
2027, 2028 und 2029
1. Kontext der Ausschreibung
1.1 Vernetzung und Stärkung von Partizipation in der Wissenschaft
Wir suchen Institutionen, Menschen und Ideen, um gemeinsam die PartWiss-Konferenzen in den Jahren 2027 bis 2029 zu gestalten, und dabei die vielfältigen Forschenden und Praktiker:innen zusammenzubringen und neue Impulse zu setzen.
Partizipative Ansätze gewinnen in vielen Forschungsfeldern zunehmend an Bedeutung, von der partizipativen Sozial- und Gesundheitsforschung über Citizen Science, transdisziplinäre und transformative Forschungsansätze bis hin zu partizipativer Technikfolgenabschätzung und vielen weiteren Methoden und Forschungsfeldern. Sie alle bauen auf einer großen Vielfalt an beteiligten Akteur:innen, Traditionen, Erfahrungen, Theorien und Methoden auf, die begonnen haben, vermehrt miteinander in den Austausch zu gehen.
Unser übergeordnetes Ziel für die PartWiss-Konferenzen zur Vernetzung und Stärkung von Partizipation in der Wissenschaft ist es daher, den wissenschaftlichen und praxisorientierten Austausch über die Herausforderungen und Potenziale partizipativer und transdisziplinärer Forschung zu intensivieren und die Vernetzung von Akteur:innen zu stärken.
Wir als TU Chemnitz werden vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) als übergeordnete Projektkoordinatorin gefördert. Erstmals wird die Ausrichtung der PartWiss-Konferenzen für die Jahre 2027 bis 2029 in einem wettbewerblichen Verfahren ausgeschrieben. Für die Ausrichtung einer PartWiss-Konferenz sind Fördermittel in Höhe von bis zu 225.000 € vorgesehen, die den Wettbewerbsgewinner:innen durch die TU Chemnitz im Wege eines privatrechtlichen Vertrages zur Mittelweiterleitung bereitgestellt werden.
Mit dem Wettbewerb wollen wir die Reichweite, regionale Vielfalt und thematische Profilierung der Konferenzreihe stärken. Das betrifft insbesondere die Erschließung neuer Orte und Gruppen durch ein offenes Wettbewerbsverfahren, sowie einen stärkeren Fokus auf die Einbindung lokaler Kooperationen und neuer Formate durch die Ausrichtenden der Konferenzen. Die PartWiss-Konferenzen 2027–2029 können und sollen idealerweise auch stärker im Kontext bestehender Veranstaltungen und Netzwerke ausgerichtet werden.
Die PartWiss-Konferenzen 2027–2029 sollen auf den Erfahrungen der bisherigen Konferenzen und etablierten Elementen wie beispielsweise der Programmkommission (siehe Abschnitt 1.2) aufbauen. Wir freuen uns darauf, mit den ausgewählten Ausrichter:innen das PartWiss-Konzept gemeinsam weiterzuentwickeln und neue Konzepte und Elemente zu erproben.
Bewerben können sich wissenschaftliche Einrichtungen wie staatliche und nichtstaatliche Hochschulen und außeruniversitäre Forschung- und Wissenschaftseinrichtungen mit hoher Expertise zu partizipativen Forschungsansätzen. Auch nichtstaatliche Organisationen wie Vereine, Verbände, oder Stiftungen mit ausgewiesenem Schwerpunkt in der partizipativen Forschung können sich im Verbund mit einer wissenschaftlichen Einrichtung bewerben (siehe Abschnitt 3.2).
Bewerber:innen müssen darlegen, für welches Jahr der Konferenzausrichtung sie sich bewerben und ob Flexibilität hinsichtlich der alternativen Ausrichtung in einem oder mehreren weiteren Jahren besteht. Die Bewerbungen bestehen aus einer Konzeptskizze inkl. Kalkulation im Umfang von bis zu acht Seiten. Zentraler Bestandteil davon ist ein konkreter und begründeter Vorschlag für ein Jahresthema samt inhaltlichem Konzept und die damit besonders adressierten Communities und Gruppen (siehe Abschnitte 2–4). Die Feinkonzeption erfolgt dann nach der Entscheidung über die angenommenen Bewerbungen mit Unterstützung durch und in Zusammenarbeit mit der PartWiss-Koordination und der jeweiligen Programmkommission.
1.2 Eindrücke der bisher umgesetzten PartWiss-Konferenzen
Die PartWiss-Konferenzen werden seit 2022 jährlich durch Förderungen des BMFTR ermöglicht, seit 2023 koordiniert die TU Chemnitz die Konzeption und Organisation. Die Konferenzen sind als wissenschaftlich verankertes, praxisorientiertes und interaktives Forum angelegt. Ziel der Konferenzreihe ist es, den Kompetenz- und Netzwerkaufbau sowie den Wissensaustausch im Bereich Partizipation in der Wissenschaft nachhaltig zu fördern.
Seit der Gründung der Gesellschaft für transdisziplinäre und partizipative Forschung (GTPF) e. V. im Jahr 2023 findet die jährliche Mitgliederversammlung der GTPF in Verbindung mit den PartWiss-Konferenzen statt. Seit 2025 verleiht mit:forschen! den Wissen der Vielen – Forschungspreis für Citizen Science im Rahmen der PartWiss-Konferenz. Beide Kooperationen sollen in den Konferenzen 2027–2029 fortgesetzt werden.
Die Programmkommission ist das wichtigste Gremium für die Konzeption und Programmgestaltung der Konferenzreihe PartWiss. Sie wird jährlich neu zusammengesetzt aus Vertreter:innen der jeweiligen Fachcommunities mit einem Schwerpunkt auf Partizipation in der Wissenschaft sowie Stakeholder:innen aus der Förderung und Praxis.
Eindrücke von den zurückliegenden Konferenzen und weiterführende Dokumentationen sind auf der Webseite https://www.partizipation-wissenschaft.de/ zu finden. Zum besseren Verständnis des Rahmens und der Ergebnisse der PartWiss-Konferenzen sind die bisherigen drei Durchführungen hier im Überblick zusammengefasst:
PartWiss 2024 (Berlin): Leitlinien für Partizipation in der Forschung
- Der Themenschwerpunkt adressierte eine zentrale Empfehlung der Partizipationsstrategie Forschung des Bundesforschungsministeriums und reflektierte diese aus verschiedenen Perspektiven. Als konkretes Produkt zum Konferenzthema wurde in einem kollaborativen Prozess der “Leitfaden für Partizipation in der Forschung” erarbeitet und vorgestellt: https://www.partizipation-wissenschaft.de/leitfaden-uebersicht/
- Ausrichterin: Dr. Simone Kaiser, CeRRI, Fraunhofer IAO
- ca. 200 Teilnehmende, 243 Einreichungen, Programm: 16 Closed Panels, zwölf Workshops, zwölf Lightning Talks, 20 Poster & vier Exponate, sowie rund 100 wissenschaftliche Fachvorträge
- Link: https://www.partizipation-wissenschaft.de/konferenz_2024_berlin/
PartWiss 2025 (Leipzig): Gemeinsam forschen – Impulse aus Citizen Science, partizipativer und transdisziplinärer Forschung
- Der Themenschwerpunkt adressierte die bestehenden Communities in Citizen Science, partizipativer und transdisziplinärer Forschung und zielte darauf ab, übergreifend Perspektiven für die Zukunft zu diskutieren. Aufgrund des hohen Teilnehmendeninteresses wurden bei der PartWiss 2025 Konferenzgebühren erhoben (180 € bzw. 100 € ermäßigter Beitrag), um mit den bestehenden Ressourcen eine größere Anzahl an Teilnehmenden zu ermöglichen.
- Ausrichterin: Prof. Dr. Aletta Bonn, Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung und Deutsches Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung
- ca. 400 Teilnehmende, 366 Einreichungen, Programm: 159 Vorträge, 27 thematische Sessions, 21 interaktive Workshops, 32 Poster und Forum mit 12 Marktständen, 4 Performances und 10 Exponaten
- Link: https://www.partizipation-wissenschaft.de/konferenz_2025_leipzig/
PartWiss 2026 (Berlin): Räume und Ressourcen für partizipative und transdisziplinäre Forschung
- Der diesjährige Themenschwerpunkt zielt darauf ab, physische, soziale, digitale und andere Räume für Partizipation zu reflektieren. Die Konferenz selbst versteht sich als Ort der Experimentierfreude und lädt im Rahmen eines Festivaltages kreative und künstlerische Beiträge sowie Exkursionen ein. Dazu ist als internationales Begleitprogramm die Online-Reihe SPOTLIGHTS Teil des Konzeptes.
- Ausrichterin: Dr. Audrey Podann, Technische Universität Berlin und Berlin University Alliance
- Die Konferenz befindet sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt in der Phase der Programmplanung. Der Call for Participation ist abgeschlossen, es wurden 224 Beitragsvorschläge in den unterschiedlichen Kategorien eingereicht.
- Link: https://www.partizipation-wissenschaft.de/konferenz_2026_berlin/
2. Ziele für die PartWiss-Konferenzen 2027, 2028 und 2029
Der Schwerpunkt der Ausschreibung liegt auf der Durchführung der jeweiligen PartWiss-Konferenz in den Jahren 2027, 2028 und 2029. Darüber hinaus können aber auch im jeweiligen Jahr vorangehende oder anschließende Formate wie beispielsweise eine Workshopreihe oder Online-Vorträge mit Blick auf das Jahresthema und die Gesamtziele vorgeschlagen werden. Insgesamt stehen drei übergreifende Ziele hinter PartWiss als Gesamtprojekt und damit auch hinter der Ausschreibung für die Konferenzausrichtungen:
2.1 Diskurs zu gemeinsamer Basis stärken
Die Konferenzen sollen den Diskurs über gemeinsame Grundlagen partizipativer und transdisziplinärer Forschung stärken, indem sie thematische Felder erschließen und verbinden, orientierungsstiftende Debatten fördern und wissenschaftliche Ergebnisse oder sichtbare Outputs schaffen. Bewerbungen müssen ein klar begründetes Jahresthema vorschlagen, das an aktuelle Entwicklungen im Feld anschließt. Das inhaltliche Konzept sollte die Eckpunkte, die die Konferenz strukturieren, klar benennen und begründen, beispielsweise anhand von Leitfragen oder thematischen Tracks.
Darüber hinaus sollen gezielte Formate zur Qualitätsentwicklung partizipativer und transdisziplinärer Forschung vorgeschlagen werden, die auch konkrete Ergebnisse hervorbringen. Diese Formate können sowohl in das Programm der jeweiligen PartWiss-Konferenz eingebettet sein als auch im Vorfeld oder im Nachgang zur Konferenz vorbereitet bzw. weitergeführt werden.
Diese Formate können beispielsweise kollaborative Schreibwerkstätten, Policy Labs zur Entwicklung von Handlungsempfehlungen, Workshops zu Leitlinien oder Workshops zur Ausarbeitung gemeinsamer Positionspapiere sein. Die Ergebnisse sollen in geeigneter Form gesichert und anschließend gemeinsam aktiv verbreitet werden, beispielsweise als Dossier für politische Entscheidungsträger:innen, als Leitfadenmodul für die Praxis oder als Toolbox für Forschende. Wenn solche Outputs in der Skizze vorgeschlagen werden, sind im Konzept ein Rahmen für Zuständigkeiten, Zeitplanung und adressierte Gruppen zu benennen. Dabei sollten möglichst relevante Stakeholder wie Förderorganisationen, Verwaltung, Politik oder zivilgesellschaftliche Gruppen aktiv in den Dialog eingebunden werden, etwa durch Co-Creation Workshops oder im Rahmen der Konferenz durch Podiumsdiskussionen oder Roundtables mit klar definiertem Mehrwert für die Weiterentwicklung des Feldes.
Eine Bezugnahme auf förderpolitische Kontexte, darunter insbesondere die Hightech Agenda Deutschland der Bundesregierung, ist für die Ausgestaltung von einzelnen Leitfragen, Themenaspekten oder Formatvorschlägen von Vorteil, wenn sich entsprechende Verbindungen ergeben.
2.2 Vernetzung der heterogenen Communities fortführen
Die PartWiss-Konferenzen 2027–2029 sollen die Vernetzung der heterogenen Communities, die zu Partizipation in der Wissenschaft arbeiten, systematisch fortführen und durch eine erfolgreiche Ausrichtung einer dreitägigen Konferenz vertiefen. Bewerbungen sollen daher darlegen, wie relevante wissenschaftliche, zivilgesellschaftliche, praxisbezogene und politische Netzwerke gezielt eingebunden werden, etwa durch die Kooperation mit bestehenden Initiativen aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft, Wirtschaft oder kommunalen Akteur:innen, die aktiv an Programmgestaltung oder Durchführung beteiligt werden.
Im Konferenzprogramm selbst sollen spezifische Formate zur aktiven Vernetzung vorgesehen werden, etwa moderierte Matchmaking-Sessions, thematische Netzwerktreffen oder offene Co-Creation-Workshops, die klar auf Austausch und Kooperation abzielen. Dabei sollte auch die Einbindung und Förderung von Nachwuchswissenschaftler:innen (z. B. durch Mentoring-Formate, eigene Panels oder Reisekostenzuschüsse) mitgedacht werden. Ebenso ist eine Sichtbarmachung der Vielfalt laufender Projekte gewünscht, etwa durch Poster-Sessions, digitale Galerien oder Lightning Talks, idealerweise mit anschließender dokumentierter Nachnutzung in offenen Repositorien.
2.3 PartWiss weiter öffnen und Transfer stärken
Die PartWiss-Konferenzen sollen gezielt neue Themenfelder und Mitwirkende erschließen und damit zur Öffnung und Weiterentwicklung der Community-übergreifenden Reihe beitragen. Bewerbungen sollen begründen, warum der gewählte Veranstaltungsort, die beteiligten Ausrichter und die Region sowie ggf. die Kooperation der Bewerber:innen geeignet sind, neue Impulse zu setzen. Das kann beispielsweise durch die Darstellung der konkreten Kooperationen mit lokalen Initiativen, Hochschulen oder Praxispartner:innen, die zur regionalen Verankerung und Multiplikation beitragen, geschehen.
Die Zusammenarbeit mit Akteur:innen über die Wissenschaft hinaus und der Transfer von Partizipationswissen sind ein wichtiges Ziel für PartWiss. Dies kann etwa durch gezielte Kollaborationen und gemeinschaftliche Planung mit zivilgesellschaftlichen Organisationen, kommunalen Einrichtungen oder Praxisakteur:innen sowie durch passende Kommunikationskanäle und Beteiligungsformate umgesetzt werden.
Die kontinuierliche Verbesserung der Zugänglichkeit der Konferenz als fortlaufender Reflexions- und Lernprozess ist ein weiteres wichtiges Ziel für PartWiss. Dies kann sich beispielsweise je nach Kontext und Rahmenbedingungen in Maßnahmen zur Barrierefreiheit und sozialer Zugänglichkeit (z. B. gestaffelte Teilnahmegebühren oder gebührenfreie Teilnahme für Praxispartner:innen) widerspiegeln, um Zugangsschwellen weiter zu senken.
Wenn es sich anbietet, sollten Synergien mit lokalen oder regionalen Veranstaltungen genutzt werden. Dies kann beispielsweise die Anbindung der Konferenz an lokal stattfindende Wissenschaftsfestivals oder thematisch verwandte Veranstaltungen wie Workshops oder auch andere Tagungen sein, um Reichweite, Ressourcen und inhaltliche Anschlussfähigkeit zu erhöhen.
3. Rahmenbedingungen und formale Anforderungen
3.1 Die Rolle als Ausrichtende der PartWiss-Konferenzen
Als Ausrichter einer PartWiss-Konferenz übernehmen Sie im Projekt eine zentrale konzeptionelle und operative Rolle für die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung einer dreitägigen Konferenz für 300 bis 400 Teilnehmende vor Ort, und arbeiten dabei eng mit der Projektkoordination an der TU Chemnitz zusammen. Sie sind insbesondere für die Programmgestaltung – gemeinsam mit der Projektkoordination und der Programmkommission – sowie die konkrete Konferenzorganisation federführend zuständig und stellen die dafür erforderlichen Ressourcen bereit. Dies schließt auch die Berücksichtigung der räumlichen und technischen Ressourcen für die Durchführung der Mitgliederversammlung der GTPF (hybrid, min. 80 Teilnehmende in Präsenz, min. 4h am ersten Konferenztag) sowie die Verleihung des Wissen der Vielen – Forschungspreis für Citizen Science (repräsentative Abendveranstaltung, ca. 300 Teilnehmende, ca. 60-90 Min. als Teil des Konferenzprogramms) ein.
Zu Ihren Aufgaben gehören die Vorbereitung und Umsetzung der Konferenz, insbesondere die lokale Organisation von Räumen und Technik, Auf- und Abbau, die Abstimmung mit lokalen Partner:innen und Dienstleister:innen, die Umsetzung des Konferenzdesigns, die Durchführung des Anmelde- und Teilnehmendenmanagements, Betreuung der Programmteile sowie die Mitwirkung an der Konferenzdokumentation und Nachnutzung der Ergebnisse.
Es ist zudem erwünscht, gemeinsam mit der Projektkoordination Formate zur Dissemination (z. B. Vernetzungstreffen, Präsentationsformate, wissenschaftliche Outputs) und Formate zur Qualitätsentwicklung partizipativer und transdisziplinärer Forschung sowie zum Transfer von Partizipationswissen zu planen und umzusetzen. Diese können auch im Vorfeld oder im Nachgang zur Konferenz stattfinden.
3.2 Bewerber:innenkreis – Zuwendungsempfänger:innen
Bewerben können sich wissenschaftliche Einrichtungen wie staatliche und nichtstaatliche Hochschulen und außeruniversitäre Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen mit hoher Expertise zu partizipativen Forschungsansätzen. Auch nichtstaatliche Organisationen wie Vereine, Verbände, oder Stiftungen mit ausgewiesenem Schwerpunkt in der partizipativen Forschung können sich im Verbund mit einer wissenschaftlichen Einrichtung bewerben.
Das Vorhandensein einer Betriebsstätte oder Einrichtung in Deutschland, die der nichtwirtschaftlichen Tätigkeit der Einrichtung dient, wird vorausgesetzt. Die Bewerber müssen eine ordnungsgemäße Geschäftsführung sicherstellen und gewährleisten, dass die Grundsätze zur ordnungsgemäßen Buchführung im Rahmen des Rechnungswesens beachtet werden. Zudem müssen sie sicherstellen, dass die Fördermittel zweckentsprechend, wirtschaftlich und sparsam eingesetzt werden, sodass ein bestimmungsgemäßer Nachweis gewährleistet ist.
3.3 Zuwendung im Weiterleitungsmodell
Für die Finanzierung der Durchführung der PartWiss-Konferenzen 2027–2029 ist ein Weiterleitungsmodell vorgesehen, in dem die TU Chemnitz Erstempfänger der Zuwendung ist, und diese an den Ausrichter als Letztempfänger weiterleitet.
Zur Erfüllung der förderrechtlichen Anforderungen wird ein privatrechtlicher Vertrag zwischen der TU Chemnitz und dem Ausrichter geschlossen, der auch die konkrete Zusammenarbeit regelt und die ausgewählte Einreichung im Sinne einer Projektbeschreibung als Anlage verbindlich erklärt. Für jede Konferenz können bis zu 225.000 € bereitgestellt werden, die pro Ausrichterstandort zweckgebunden für Planung, Organisation, Durchführung und Nachbereitung der jeweiligen Konferenz verwendet werden können. Die Zuwendung ist eine Projektförderung für Ausgaben bzw. Kosten im nicht-wirtschaftlichen Bereich und stellt keine Beihilfe dar. Sie wird im Wege der Mittelweiterleitung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. Die Zuwendung ist als Vollfinanzierung vorgesehen.
Bemessungsgrundlage für Zuwendungen an Hochschulen, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen und vergleichbare Institutionen, die nicht in den Bereich der wirtschaftlichen Tätigkeiten fallen, sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Ausgaben (bzw. je nach Finanzierungsform die zuwendungsfähigen projektbezogenen Kosten).
Die zuwendungsfähigen Ausgaben/Kosten richten sich nach den „Richtlinien für Zuwendungsanträge auf Ausgabenbasis (AZA/AZAP/AZV)“ und/oder den „Richtlinien für Zuwendungsanträge auf Kostenbasis von Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft (AZK)“ des BMFTR. Die Richtlinien sind im Formularschrank des BMFTR einsehbar.
Die eingereichte Bewerbung muss eine Kalkulation, aufgeteilt nach Personal- und Sachkosten, enthalten (siehe Abschnitt 4.4 und 4.5). Es ist möglich, Einnahmen durch Ticketpreise sowie Eigenbeiträge in die Kalkulation einzubeziehen.
4. Verfahren
4.1 Auswahlkommission und Prozess
Die eingegangenen Bewerbungen werden von einer Auswahlkommission bewertet, die in ihrer konstituierenden Sitzung die Bewertungskriterien sowie den Ausschreibungstext diskutiert und beschlossen hat. Zur Auswahl werden die Bewerbungen von jeweils mindestens zwei Mitgliedern der Kommission anhand des Kriterienrasters (siehe Anhang) bewertet. Diese Einzelwertungen dienen als Diskussionsgrundlage für die Auswahlsitzung der Kommission, bei der die finale Entscheidung über die PartWiss-Ausrichter 2027–2029 getroffen wird. Den ausgewählten Bewerber:innen können Auflagen in Form von Ergänzungs- oder Anpassungsbedarf für die Konzeptskizze mitgeteilt werden, deren Erfüllung für eine finale Auswahl und Förderung vorausgesetzt wird.
Die Auswahlkommission besteht aus Expert:innen aus Verwaltung, Forschung und Praxis, die über ausgewiesene Expertise in partizipativer und transdisziplinärer Arbeit verfügen, sowie bereits zur Vernetzung verschiedener Communities beigetragen haben. Die Mitglieder der Auswahlkommission sind auf der Projektwebseite veröffentlicht. Die Kommission orientiert sich zum Umgang mit Befangenheiten an den “Hinweisen zu Fragen der Befangenheit” der DFG.
4.2 Auswahlkriterien
Für die Auswahl der PartWiss-Ausrichter 2027–2029 wird ein Kriterienraster zugrunde gelegt (siehe Anhang), das die oben genannten zentralen Ziele der PartWiss-Konferenzen abbildet. Dabei werden u.a. bewertet, inwieweit Bewerbungen zur Vernetzung heterogener Communities beitragen, die Stringenz und Begründung des Jahresthemas und inhaltlichen Konzepts, die Einbindung von Formaten zur Qualitätsentwicklung, konkret geplante Ergebnisse sowie die Beteiligung relevanter Stakeholder aus Förderung, Politik, Verwaltung, Zivilgesellschaft und weiteren Praxisakteur:innen. Zudem wird geprüft, inwiefern neue Themenfelder und Gruppen erschlossen werden, unter anderem über die Wahl von Ort/Region, sowie die Nutzung von Synergien mit bestehenden lokalen oder regionalen Formaten. Zusätzlich werden in der Auswahl die Plausibilität der Organisations- und Budgetlogik, die Benennung verbindlicher Schnittstellen zur zentralen Koordination und der Verzicht auf Doppelaufbau vorhandener Strukturen im Förderkontext geprüft.
4.3 Zeitplan
Die Konzeptskizzen zur Bewerbung um eine Ausrichtung sind dem Ansprechpartner der TU Chemnitz, Herrn Philipp Schrögel, bis spätestens 17.08.2026 in elektronischer Form als PDF via E-Mail vorzulegen: philipp.schroegel@hsw.tu-chemnitz.de. Sie erhalten eine schriftliche Bestätigung über den fristgerechten Eingang Ihrer Skizze.
Die Vorlagefrist gilt als Ausschlussfrist. Konzeptskizzen, die nach dem oben angegebenen Zeitpunkt eingehen, können nicht mehr berücksichtigt werden.
Übersicht zum gesamten Zeitplan:
27.05.2026 Konstituierende Sitzung der Auswahlkommission
05.06.2026 Veröffentlichung der Ausschreibung
19.06.2026 1. Online-Informationsveranstaltung (11:00 Uhr) zur Ausschreibung
02.07.2026 2. Online-Informationsveranstaltung (16:00 Uhr) zur Ausschreibung
17.08.2026 Einreichfrist für Bewerbungen
18.08.–18.09.2026 Sichtung und Einzelbewertung der eingegangenen Bewerbungen
KW 39 2026 Auswahlsitzung der Auswahlkommission
vsl. KW 40 2026 Bekanntgabe der Auswahlentscheidung
4.4 Zeit- und Budgetplanung
Die bisherigen PartWiss-Konferenzen haben sich nicht nur durch thematische Vielfalt, sondern auch durch unterschiedliche organisatorische Umsetzungen ausgezeichnet. Die Ausschreibung der Konferenz 2027–2029 schließt an diese Offenheit an und ermöglicht Ausrichtenden, eigene Konzepte zur Umsetzung und Finanzierung vorzuschlagen. Insbesondere ist offen, welche räumliche, technische und personelle Infrastruktur konkret vorliegt bzw. wie die Umsetzung finanziert werden soll. So ist es möglich, dass je nach Ausrichter und Gegebenheiten unterschiedliche Kostenarten und Summen anfallen. In den Skizzen ist daher ein Entwurf für den Projektplan und das Budget darzulegen, welche die Konzeption und Durchführung einer PartWiss-Konferenz für 300-400 Teilnehmende ermöglicht.
Für den Zeitplan ist eine Angabe des gewünschten Jahres, sowie wenn möglich ein Vorschlag eines konkreten Monats bzw. Zeitraums in der jeweils zweiten Jahreshälfte für die Durchführung der Konferenz notwendig. Darüber hinaus sollten alle Informationen zu weiteren Rahmendaten (bspw. Orientierung an weiteren Veranstaltungen) erläutert werden. Eine kurze Darstellung der zeitlichen Planung von Vor- und Nachbereitung ist ebenfalls gewünscht.
Die Bewerber:innen müssen ein gewünschtes Start- und Enddatum für die Förderung im Rahmen der Mittelweiterleitung angeben. Der Leistungszeitraum für die Vorbereitung, Umsetzung und Nachbereitung einer PartWiss-Konferenz erstreckt sich in der Regel über einen Zeitraum von 12 – 15 Monaten, begründete Abweichungen davon sind möglich. Konkret gilt für die einzelnen Konferenzen folgender Rahmen für den Bewilligungszeitraum:
- PartWiss 2027: Frühester Projektstart 01.11.2026, Spätestes Projektende 31.03.2028
- PartWiss 2028: Frühester Projektstart 01.07.2027, Spätestes Projektende 31.03.2029
- PartWiss 2029: Frühester Projektstart 01.07.2028, Spätestes Projektende 31.01.2030
Die Bewerbungen müssen eine Ausgaben- bzw. Kostenkalkulation für Sach- und Personalkosten in Tabellenform beinhalten, die für die Konzeption und Durchführung im beschriebenen Umfang notwendig sind. Gefördert werden u. a.
- Beschäftigungsentgelte und Personalmittel
- Kosten für Mieten, Technik, Auftragsvergaben
- Kosten für Dialog- und Partizipationsformate, Moderation, Bewirtung
- Reisekosten
Die Posten sollen inhaltlich begründet werden, und sich an den üblichen Bedingungen zur Förderung durch ein Bundesministerium orientieren. Bei Personalkosten sind tarifliche Entgeltgruppen und Erfahrungsstufen anzugeben und zu begründen.
Für jede Konferenz können bis zu 225.000 € beantragt werden. Es ist möglich, etwaige Eigenleistungen sowie Einnahmen durch Teilnahmegebühren in der Kalkulation zu berücksichtigen, wenn diese entsprechend begründet werden.
Es wird zudem gefordert, in der Bewerbung Aussagen zum Eigeninteresse und Eigenanteil zu tätigen. Erwartet werden dabei die Nutzung der üblichen Grundausstattung, die (Mit-)Nutzung weiterer Ressourcen kann je nach Konferenzkonzept variieren.
4.5 Gliederung für Konzeptskizzen
Die Gliederung der einzureichenden Konzeptskizzen soll wie folgt aussehen:
- Titelseite (max. 1 Seite)
- Ansprechpartner:innen und weitere Partner:innen im Prozess, bei Verbundvorhaben ist der:die Verbundkoordinator:in anzugeben
- Kurzfassung des Konzepts auf maximal einer halben Seite (inkl. anvisiertem Umsetzungsjahr bzw. mögliche Jahre)
- Begründung Inhaltliches Konzept und Jahresthema (max. 1 Seite)
- Verortung des Themas im wissenschaftlichen und praktischen Diskurs, Relevanz des Themas, enthaltene Aspekte und ggf. Leitfragen
- Konferenzkonzept (max. 2,5 Seiten)
- Ort und Rahmen
- Formate
- Angesprochene Gruppen und Communities
- Angestrebte Ergebnisse und ggf. Transferprodukte
- Zeitplan (max. 0,5 Seiten)
- bspw. GANTT-Diagramm
- Tabellarischer Finanzierungsplan (max. 0,5 Seiten)
- Mittelbedarf nach Kostenarten (siehe Abschnitt 4.4 der Ausschreibung) inkl. Gesamtmittelbedarf
- evtl. Einnahmen aus Ticketverkäufen (sofern geplant)
- Förderbedarf
- Selbstdarstellung und Darstellung des Eigeninteresses (max. 1 Seite)
- Selbstdarstellung und Organisationsstruktur der Projektpartner:innen,
- Evtl. Eigenleistungen, die für die Projektumsetzung notwendig, aber nicht Teil des Finanzierungsplanes sind, können hier benannt werden.
Es steht den Bewerbenden frei, weitere Punkte hinzuzufügen, die ihrer Auffassung nach für eine Beurteilung ihrer Bewerbung von Bedeutung sind (zum Beispiel Letter of Intent).
Die Förderinteressent:innen sind aufgefordert, eine begutachtungsfähige Projektskizze mit der oben genannten Gliederung im Umfang von insgesamt sechs bis maximal acht DIN-A4-Seiten (Schriftgröße 11, Zeilenabstand 1,15; Ränder links und rechts: mindestens 1,5 cm) einzureichen.
4.6 Kontakt
Projektkoordination PartWiss
Technische Universität Chemnitz
Institut für Soziologie – Juniorprofessur Soziologie mit Schwerpunkt Technik
Jun.-Prof. Dr. Andreas Bischof
Thüringer Weg 9
09126 Chemnitz
Ansprechpartner:
Philipp Schrögel (Projektkoordination PartWiss 27–29)
Telefon: +49 371 531-39159
E-Mail: philipp.schroegel@hsw.tu-chemnitz.de
5. Bewertungskriterien für die Vergabe
Die Kriterien sind als Orientierung und Hilfestellung für Bewerbende gedacht. Bei der Bewertung werden alle Aspekte in Bezug zum Gesamtkonzept betrachtet, so dass auch Schwerpunktsetzungen möglich sind und spezifische Kontexte berücksichtigt werden können.
5.1 Inhaltliches Konzept, Jahresthema und Outputs
(vgl. übergeordnetes Ziel 2.1 – Diskurs zu gemeinsamer Basis stärken)
| Kriterium | Operationalisierung / beispielhafte Nachweise |
| Jahresthema & inhaltliche Kohärenz | Das Thema ist klar begründet, passt in die PartWiss-Konferenzreihe und hat eine plausible Dramaturgie (Tracks/Fragen), inkl. Abgrenzung zu „Einzelthemen-Sammlung“. Das Thema nimmt Bezug auf relevante und aktuelle wissenschaftliche und praktische Diskurse und baut auf dem wissenschaftlichen Erkenntnisstand auf. |
| Programmvorschlag und Formate | Der Strukturvorschlag für das Programm passt zum vorgeschlagenen Thema in Bezug auf vorgeschlagene Formate und Programmelemente und in Bezug zu den angesprochenen Communities. Die vorgeschlagenen Formate sind durchdacht und decken eine Vielfalt an Funktionen im Programm ab. |
| Formate zur Qualitätsentwicklung | Das Konzept benennt eine Strategie und konkrete Formate (im Rahmen der Konferenz und/oder im Vorfeld bzw. Anschluss), die konkrete Outputs hervorbringen, wie z.B. kollaborative Workshops, Schreibwerkstätten, Living Documents. |
| Flankierende Outputs | Benennung thematisch passender, konkreter Outputs, wie z.B. Dossier, Policy-Paper, Toolbox-Modul (möglichst mit konkreten thematischen Anknüpfungspunkten zum Gesamtkonzept und zu relevanten Gruppen). |
5.2 Communities und Vernetzung
(vgl. übergeordnetes Ziel 2.2 – Vernetzung der heterogenen Communities fortführen)
| Kriterium | Operationalisierung / beispielhafte Nachweise |
| Community- und Netzwerk-Einbindung | Benennung relevanter Communities/Netzwerke und einer konkreten Einbindungsstrategie (Wer wird wie angesprochen? Welche Rollen im Programm? Welche Partner:innen sind fix/angefragt? Wie wird zusammengearbeitet?). |
| Community-Building im Programm | Das Programm enthält klar erkennbare Vernetzungsformate (eigene Slots, Räume, Methoden), inkl. Zielsetzung je Format und erwarteter Nutzen für Vernetzung. ggf. Formate für Early Career Researcher. |
| Repräsentation & Dokumentation vielfältiger Projekte | Berücksichtigung entsprechender Programmbestandteile, wie z.B. Postersession, Marktplatz, Digital Gallery, Lightning Talks + Plan für Dokumentation und Nachnutzung. |
5.3 Beitrag zur Öffnung von PartWiss
(vgl. übergeordnetes Ziel 2.3 – PartWiss weiter öffnen und Transfer stärken)
| Kriterium | Operationalisierung / beispielhafte Nachweise |
| Ort/Region & lokale Verankerung | Begründung für Ort und geplanten Raum (neue Regionen/Räume) sowie lokale Partner:innen/Kooperationen. Das Konzept leistet einen Beitrag zur Reichweite und Öffnung von PartWiss (inkl. regionaler Einbindung und Wirkung). |
| Ansprache und Zusammenarbeit mit weiteren Akteur:innen | Konkreter Plan zur Ansprache von z. B. Praxisakteur:innen, Betroffenen, zivilgesellschaftlichen Organisationen, ggf. Unternehmen, Förder-/Projektträger, Politik und Verwaltung (Benennung von Kanälen, Kooperationsformen, Partner:innen, Ansprachelogik). |
| Niedrigschwelligkeit & Barrierefreiheit | Maßnahmen zur Verbesserung der Barrierefreiheit (räumlich, sprachlich, organisatorisch), Zugänglichkeit (Preismodell/Sozialtickets), ggf. hybride Zugänge – inkl. Umsetzung/Verantwortliche. |
| Optional: Synergien mit lokalen Veranstaltungen | Konkrete Anbindung benannt (z. B. Wissenschaftswoche, Festivals, Verbundkonferenzen etc.) mit beschriebenem Mehrwert (Reichweite, beteiligte Gruppen, Ressourcen, Programm-Synergien). |
5.4 Konzeptionelle Passung und Umsetzbarkeit
| Kriterium | Operationalisierung / beispielhafte Nachweise |
| Passung in den PartWiss-Kontext | Die Konzeptskizze baut auf den bestehenden PartWiss-Erfahrungen und etablierten Elementen auf (z. B. Open Call, Kooperation mit der Programmkommission, Review-Logik, Dokumentationspflicht) und stellt plausible Anknüpfungspunkte für die Schnittstellen zur PartWiss-Gesamtkoordination dar. Die GTPF-Mitgliederversammlung und der Citizen-Science-Preis sind im Konzept berücksichtigt. |
| Originalität und Profilbildung | Das vorgeschlagene Konzept im Zusammenspiel von Thema, Formaten, Communities und Gestaltung bietet im PartWiss-Kontext neue Perspektiven, erprobt neue Ansätze und Formate. |
| Organisation | Realistische Organisationsplanung und Budgetlogik des eingereichten Konzepts (Kapazitäten, Räume, Technik, Team). |
| Kooperation | Keine Doppelung bestehender Strukturen im Förderfeld, sondern Anschluss/Vernetzung/Kooperation. Bei einer Einreichung als Konsortium: Zusammensetzung, Kompetenzen und Konzept für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. |
