Konferenz 2026 - Berlin

PartWiss 2026

Räume und Ressourcen für partizipative und transdisziplinäre Forschung

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Datum: Mittwoch 02. bis Freitag 04. September 2026
Ort: Technische Universität Berlin, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin
Deadline: Beitragseinreichungen vom 31. März bis zum bis zum 27. April 2026 über ConfTool
Teilnahmegebühren: Die Bekanntgabe ihrer Höhe erfolgt mit Beginn des Anmeldezeitraums.
Kontakt Konferenzteam 26: partwiss26@gmail.com

Illustration: Stephanie Brittnacher

Motivation & Ziel

Die PartWiss 26 lädt dazu ein, gemeinsam ungewöhnliche Wege der Wissensproduktion zu erkunden. Im Zentrum steht das Jahresthema „Räume und Ressourcen für partizipative und transdisziplinäre Forschung“: ein Aufruf zum gemeinsamen Lernen, sich zu den komplexen gesellschaftlichen Herausforderungen zu positionieren und andere Perspektiven für die gemeinsame Gestaltung von Handlungsräumen zwischen Wissenschaft und Gesellschaft sowie zwischen Theorie und Praxis zu entwickeln.

Partizipative und transdisziplinäre Forschung gewinnt zunehmend an Bedeutung: Sie schafft physische, psychische, soziale, digitale und metaphorische Räume, in denen Wissen entsteht. Dafür sind personelle, zeitliche, infrastrukturelle, finanzielle und weitere Ressourcen nötig. Die Konferenz will diese Räume sichtbar machen und gemeinsam mit den Teilnehmenden neue Möglichkeiten für zukunftsfähige Transformationen erproben. Ob im Kiez, im Reallabor, auf der Straße, in digitalen Plattformen oder in den Gedankenräumen der Beteiligten, inspiriert von Unconferencing-Ansätzen setzt die PartWiss 26 dabei auf eine innovative Mischung aus klassischen und neuen Formaten.

Die PartWiss 26 versteht sich als Ort der Begegnung, des Wissensaustauschs und der Experimentierfreude. Sie geht über klassische Vorträge hinaus und wird räumlich und inhaltlich im Rahmen eines Festivaltages als vielfältiges, interaktives Erlebnis gestaltet. Das Jahresthema Räume und Ressourcen spielt auch unmittelbar eine Rolle während unserer Tagung: Wir planen eine Umgestaltung der Seminarräume und weisen darauf hin, dass die Beiträge auch in ungewohnten räumlichen Settings stattfinden werden. Durch Exkursionen zu lokalen Projekten und Initiativen reicht die PartWiss 26 auch in den städtischen Raum Berlins hinein. Kreative, künstlerische und interaktive Formate – wie Performances, Experimente oder Trainings – schaffen Dialogräume für gemeinsame Reflexion, Austausch und Erkenntnisgewinn.

Mit der PartWiss 26 wird eine breite Zielgruppe angesprochen: Wissenschaftler:innen aus allen Disziplinen, Praxisexpert:innen aus Zivilgesellschaft, Politik, Kultur und Wirtschaft sowie engagierte Bürger:innen. Besonders willkommen sind Vorschläge für Beiträge aus allen wissenschaftlich-theoretischen und praktischen Perspektiven, die Bezüge zu Partizipation und Transdisziplinarität in der Forschung haben und Einblicke in konkrete Aktivitäten bieten. Die Konferenz bietet darüber hinaus ein breites Portfolio an Formaten und ermutigt ausdrücklich, diese Bandbreite zu nutzen. Die drei folgenden Themenschwerpunkte bieten zusammen mit den Formaten Anregungen dazu, wie die Fragestellungen auf unterschiedlichste Weise kommuniziert, erfahrbar gemacht und weitergedacht werden können.

Vorschläge bitte mit Angabe zum gewünschten Format und zum gewünschten Themenschwerpunkt vom 31. März bis zum 27. April 2026 einreichen über: conftool.net/partwiss26

Themenschwerpunkte

Mit dem Konferenzthema werden drei zentrale Themenschwerpunkte eröffnet, die unterschiedliche Perspektiven auf Räume und Ressourcen ermöglichen sowie Diskursräume schaffen. Beitragende werden gebeten, bei der Einreichung Bezug auf mindestens einen der drei Themenschwerpunkte zu nehmen und den Beitragsvorschlag einem der zwölf Formate zuzuordnen:

Mit partizipativer und transdisziplinärer Forschung werden Labor- und Experimentierräume – physisch, digital und kreativ – als Orte der integrierten Wissensproduktion und gesellschaftlichen Transformation gestaltet. In Form „kollektiver Experimente“ (Latour 2012: 225) oder mit „ko-laborativen“ Forschungsansätzen (Niewöhner 2016) erproben Wissenschaftler:innen, Praxis- expert:innen und Bürger:innen gemeinsam neue Wege der Erkenntnisgewinnung im lebensweltlichen Kontext. Ob Reallabor, wissenschaftliches Labor, digitale Plattform, Gesundheitsladen, Werkstatt oder Atelier: Diese Räume zeichnen sich oft durch eine ergebnisoffene, prozessorientierte Forschung aus, die adaptierte Methoden, neue Formate und spezifische Kommunikationsregeln einsetzt. Sie sind Orte der Innovation, der Partizipation und der kollektiven Handlung. Erwünscht sind unter anderem Beiträge, die reflektieren, wie solche Räume gestaltet werden sollen, wie sie Widersprüche und Differenzen nutzen und welche Chancen sowie Grenzen sie für gesellschaftliche Transformation bieten.

Mögliche Fragestellungen

  • Wie werden experimentelle Räume in der Praxis gestaltet und welche methodischen und epistemischen Herausforderungen ergeben sich dabei?
  • Welche Ressourcen – Technik, Infrastruktur, Zeit, Kompetenz, Anerkennung – sind nötig, um Experimentier- und Laborräume nachhaltig zu gestalten?
  • Wie eröffnen experimentelle, künstlerisch-kreative oder digitale Formate und Tools neue Kommunikationsformen und Wege der Wissensproduktion und welche Beiträge leisten sie für die gesellschaftliche Transformation?
  • Wie können Expert:innen- und Alltagswissen in Labor- und Experimentierräumen so zusammengeführt werden, dass ihre Vielfalt und Widersprüche nicht (nur) als Hindernis, sondern als Ressource für eine kreative, zukunftsfähige Wissensproduktion dienen?

Ein zentraler Fokus partizipativer und transdisziplinärer Forschung liegt in der zukunftsfähigen Transformation urbaner und ländlicher Räume. In der Verknüpfung lokaler Kontexte mit globalen Herausforderungen wie Klimawandel, Ressourcenknappheit, Biodiversitätsverlust oder Energie- und Mobilitätswende entstehen neue Handlungserfordernisse. Mit integrativen Ansätzen können Nutzungskonflikte verhandelt, unterschiedliche Wissensformen verknüpft und resiliente, nachhaltige Raumsysteme sowie Infrastrukturen der Gemeinschaft gestaltet werden. Beiträge können reflektieren, wie soziale und materielle Infrastrukturen wechselseitig wirken, welche Rolle Gemeingüter, Stoffkreisläufe oder Gemeinschaftsmodelle bei der Raumentwicklung spielen und wie ökologische Visionen mit ökonomischen Herausforderungen verhandelt werden. Auch die Rolle lokaler Gemeinschaften, Kommunen und kommunale Verwaltungen, aber auch nicht-menschlicher Akteur:innen und anderer kreativer Koexistenzen in Planung und Bau ist relevant. Die Frage nach Skalierbarkeit und Transfer lokaler Lösungen bleibt zentral.

Mögliche Fragestellungen

  • Welche barriere- und diskriminierungsarmen Infrastrukturen benötigen lokale Gemeinschaften urbaner und ländlicher Räume – und wie können partizipative und transdisziplinäre Forschungsansätze dazu beitragen, diese sozialen Räume gemeinsam zu gestalten? 
  • Wie können Forschungsräume die Verbindung zwischen Stadt und Land stärken – in Bezug auf Stoffkreisläufe, Gemeingüter oder gemeinsame Zukunftsvisionen?
  • Welche Rolle spielen lokale Gemeinschaften, nicht-menschliche Akteur:innen oder kreative Koexistenzen für ein zukunftsfähiges Mensch-Natur-Verhältnis in der Stadtplanung, Raumgestaltung und beim Bauen? 
  • Wie verhandeln Forschungsprojekte Flächen- und Ressourcenkonflikte zwischen ökologischen Visionen und ökonomischen Herausforderungen?
  • Wie tragen Forschungsprojekte zur Sicherung der Daseinsvorsorge bei?
  • Welche Rolle spielen kommunale Verwaltungen und wie werden sie mitgedacht und eingebunden, auch um kommunale gute Praxis skalieren zu können?
  • Welche Grenzen und Potenziale haben lokale, partizipativ erzeugte Lösungen im Hinblick auf Skalierbarkeit und Transfer?

Partizipative und transdisziplinäre Forschung ist eine individuelle wie kollektive Praxis, die Identitäten, Werte, Normen, Kommunikationsstile und die Wahrnehmung von Selbst und Anderen berührt. In ihr treffen unterschiedliche Positionalitäten, Lebenserfahrungen und institutionelle Rahmenbedingungen aufeinander. Es sind Beiträge erwünscht, die die Spannung zwischen individueller Positionalität und institutionellen Rahmenbedingungen im Prozess der Gestaltung und Reflexion von Forschungsräumen in den Blick nehmen. In ihnen sollte untersucht werden, wie solche Räume – physisch, konzeptionell oder digital – individuelle oder gemeinschaftliche Selbstwirksamkeit fördern oder einschränken, wie sie die Integration von Erfahrung und Wissen unterstützen oder behindern und wie sie gesellschaftliche Werte und Normen reproduzieren oder hinterfragen.

Mögliche Fragestellungen

  • Wie können Forschungsräume komplexe gesellschaftliche Probleme erfahrbar machen?
  • Wie beeinflussen die institutionellen, konzeptionellen und räumlichen Strukturen die Selbstwirksamkeit und Handlungsmöglichkeiten der Beteiligten? 
  • Wie spiegeln partizipative und/oder transdisziplinäre Forschungsdesigns gesellschaftliche Normen wider, beispielsweise durch Abhängigkeiten und Grenzen?
  • Wie wird in Forschungsräumen mit Themen wie Diskriminierung und Benachteiligung umgegangen?
  • Wie können individuelle Ressourcen – wie Empathie, Kreativität oder Lebenserfahrung – institutionelle Defizite kompensieren, deren Fehlen ausgleichen oder normative Grenzen überwinden?

Formate zur Einreichung

Die PartWiss 26 setzt auf Vielfalt und Interaktion. Die Formate dienen nicht nur der Vermittlung thematischer Inhalte, sondern schaffen auch konkrete Anlässe für unmittelbare Teilhabe, gemeinsame Erkenntnisse und nachhaltige Erfahrungen. Beiträge können in den folgenden fünf Formatgruppen eingereicht werden. Bei der Einreichung sind jeweils das gewählte Format sowie der Bezug zu mindestens einem der drei Themenschwerpunkte anzugeben. 

Konferenzsprache Bitte beachten Sie, dass die Konferenzsprache der PartWiss Deutsch ist. Die Möglichkeit zur Einreichung englischsprachiger Beiträge ist jedoch gegeben und willkommen.

Die Auswahl der Beiträge erfolgt durch die Programmkommission 2026 – ein Gremium aus Expert:innen der partizipativen und transdisziplinären Forschung sowie zivilgesellschaftlichen Partner:innen aus der Praxis. 

Formatauswahl

In der Formatgruppe „Interaktionen“ werden Beiträge erwartet, die auf das gemeinsame Erarbeiten von Erkenntnissen oder das gemeinsame Erproben von Methoden oder Arbeitsweisen abzielen. Die Teilnehmendenzahl liegt zwischen 15 und 20 Personen. Beitragseinreichungen mit mindestens einem:einer außerwissenschaftlichen Kollaborationspartner:in werden in der Auswahl bevorzugt berücksichtigt. Geplante Anzahl: Workshops (ca. 15–20), voraussichtlich nachmittags am 2. & 4. September, Performances (ca. 5), Experimente (ca. 5–10), voraussichtlich vormittags am 3. September.

 
Einreichungsdetails für Interaktionen
  • Titel des Beitrags

  • Namen & Institution(en) der:des aktiv Beitragenden (max. 2), optional zus. Co-Autor:innen

  • Formatauswahl: Workshops (90 Min.), Performances (60 Min.) oder Experimente (60 Min.)

  • Abstract (max. 300 Wörter): thematische und methodische Einordnung, konkrete Fragestellung, Bezug zum Themenschwerpunkt, Kurzbeitragstitel von max. 50 Zeichen

  • Zuordnung zu einem (optional zwei) der drei Themenschwerpunkte

  • Anforderungen an Raumausstattung, Technik oder Durchführung im Außenraum

Interaktive Workshops ermöglichen eine gemeinsame Bearbeitung einer konkreten Fragestellung mit Hilfe verschiedener Methoden der Zusammenarbeit und Reflexion, beispielsweise partizipatives Mapping, Storytelling, Szenarienentwicklung oder Design Thinking.

Performances umfassen Theaterworkshops oder andere interaktive künstlerische Formate, die Beziehungen und Erfahrungen in partizipativen und/oder transdisziplinären Forschungsprozessen wahrnehmbar machen und gegebenenfalls auch aktiv den Raum oder die Umgebung einbeziehen.

Experimente sind geplante Interventionen, die eine konkrete Laborsituation kreieren und einen gemeinsamen Erkenntnisprozess initiieren anhand spezifischer Materialien, Daten oder Versuchsanordnungen. Sie können im Konferenzraum, auf dem Campus der TU Berlin oder in der näheren Umgebung stattfinden.

Innerhalb der Formatgruppe „Exponate“ können digitale oder physische Objekte sowie Poster eingereicht werden, die zum Austausch, zur Diskussion oder zur Reflexion über partizipative und transdisziplinäre Forschung einladen. Die Exponate müssen noch nicht mit den Beiträgen eingereicht werden. Alle Exponate müssen selbständig zum Konferenzort transportiert werden und für den Auf- und Abbau ist Sorge zu tragen. Geplante Anzahl: 30-40 Exponate, voraussichtlich vormittags am 3. September.

Einreichungsdetails für Exponate
  • Titel des Beitrags
  • Namen & Institution(en) der:des aktiv Beitragenden (max. 3, für Poster 1), optional zus. Co-Autor:innen
  • Formatauswahl: Installationen, Audio-/Videoformate, Modelle/Mockups, Spiele oder Poster
  • Abstract (max. 200 Wörter): thematische und methodische Einordnung, Fragestellung, Bezug zum Themenschwerpunkt, Kurzbeitragstitel von max. 50 Zeichen
  • Zuordnung zu einem (optional zwei) der drei Themenschwerpunkte
  • Angaben zur maximalen Teilnehmer:innenzahl
  • Angaben zur Länge von Audio-/Videoformaten oder zur Dauer der Präsentation des Exponats (max. 60 Min.)
  • Anforderungen an Raum, Technik und Material (z. B. Ausstellungsfläche in m², Postergröße DIN A0 oder A1, Aufsteller: Hoch- oder Querformat, Dateiformate)

Künstlerische, digitale oder physische Ausdrucksformen, die Ergebnisse partizipativer und/oder transdisziplinärer Forschung darstellen und zur Reflexion einladen. Audio- und/oder Videoformate umfassen dokumentarische, künstlerische oder fiktive Beiträge, Interviews, Podcasts, Sound- oder Video-Collagen oder Geräusche.

Digitale, visuelle oder physische Darstellungen von Konzepten (Modelle), Skizzen zur Funktionsweise und Design (Mockups) oder physische/digitale Spiele, die in der Forschung zum Erkenntnisgewinn eingesetzt werden oder in der Kommunikation mit außer-wissenschaftlichen Forschenden oder Betroffenen zum Einsatz kommen können oder als Ergebnis solcher entstanden sind.

Wissenschaftliche Poster müssen durch ein physisches Objekt ergänzt werden.

Im Format „Exkursionen“ werden Einreichungen erbeten zu themenspezifischen Spaziergängen oder Ausflügen zu Orten der Partizipation im städtischen Raum Berlins – beispielsweise Real- oder Stadtlabore, Geschichtswerkstätten, Maker- oder Hacker-Spaces. Die geführten Exkursionen machen partizipative und transdisziplinäre Forschung vor Ort erfahrbar und vernetzen Akteur:innen und Wissen aus Forschung, Forschungs- und Themenfeldern sowie aus der Praxis.

Pro Exkursion sollte mit einer Gruppe von 10 – 20 Teilnehmenden geplant werden. Es ist explizit möglich, andere Interessierte, die nicht Konferenzteilnehmende sind, zur Exkursion einzuladen. Beitragseinreichungen mit mindestens einem:einer außerwissenschaftlichen Kollaborationspartner:in werden in der Auswahl bevorzugt berücksichtigt. Für die (individuelle) Hin- und Rückfahrt der Teilnehmenden mit öffentlichen Verkehrsmitteln sowie die Durchführung der Exkursion sind drei Stunden geplant. Start und Ende ist die Technische Universität Berlin. Geplante Anzahl: ca. 20-30 Exkursionen, voraussichtlich nachmittags am 3. September. 

 
Einreichungsdetails für Exkursionen (180 Min.)
  • Titel des Beitrags
  • Namen & Institutionen der aktiv Beitragenden (min. 2, max. 4), optional zus. Co-Autor:innen
  • Abstract (max. 300 Wörter): Beschreibung der Route oder des Ortes, Projektkontext, thematische und/oder methodische Einordnung, Fragestellung oder Aufgabe, Bezug zum Themenschwerpunkt, Kurzbeitragstitel von max. 50 Zeichen
  • Zuordnung zu einem (optional zwei) der drei Themenschwerpunkte
  • Angaben zur minimalen und maximalen Teilnehmer:innenzahl (10–20)
  • Angaben zur Teilnehmer:innenzahl von Gästen
  • Weitere Anforderungen oder Rahmenbedingungen

In der Formatgruppe „Trainings“ können Angebote zur Wissensvermittlung, Methodenvermittlung und kollegialen Beratung eingereicht werden. Die Trainings (60 Min.) sollen Raum für Austausch und praktische Anwendung bieten und sind für 10–20 Teilnehmende konzipiert. Geplante Anzahl: 10 Trainings, voraussichtlich vormittags am 3. September.

Einreichungsdetails für Trainings
  • Titel des Beitrags
  • Namen & Institution(en) der:des aktiv Beitragenden (max. 2), optional zus. Co-Autor:innen
  • Formatauswahl: Kollegiale Beratung, Methodentraining, Vernetzungsformat (je 60 Min.)
  • Abstract (max. 200 Wörter): thematische und/oder methodische Relevanz, Fragestellung, Methodeneinsatz, Expertise der Einreichenden, Bezug zum Themenschwerpunkt, Kurzbeitragstitel von max. 50 Zeichen
  • Zuordnung zu einem (optional zwei) der drei Themenschwerpunkte
  • Angaben zur minimalen und maximalen Teilnehmer:innenzahl (10–20)
  • Anforderungen an Raum und Technik

Offene Sprechstunden für den Austausch zu Themen wie Teilnehmendenakquise, Ehrenamtsmanagement oder Konfliktbewältigung in Kooperationen.

Kurze Workshops mit Input und Übung, in denen eine Methode der partizipativen oder transdisziplinären Forschung vorgestellt und erprobt wird. Vernetzungsformate fokussieren auf Methoden zur Verbindung wissenschaftlicher und außerwissenschaftlicher Akteur:innen.

In der Formatgruppe „Impulse“ werden Beiträge erwartet, die die eigene partizipative und/oder transdisziplinäre Forschungspraxis reflektieren und zugleich Impulse für Reflexion, Diskurs und gemeinsamen Erkenntnisgewinn setzen. Die Formate zur Auswahl gliedern sich in Vorträge und Projekt-Meet-Ups. Geplante Anzahl: ca. 50-80 Vorträge voraussichtlich nachmittags am 2. & 4. September, und 15 Projekt-Meet-Ups, voraussichtlich vormittags am 3. September.

Struktur der Vortrag-Sessions

Beide Vortragsformate werden in Sessions zusammengeführt. Pro Session (90 Min.) können vier bis sechs einzeln eingereichte Vorträge gehalten werden. Anschließend erfolgt eine Diskussion mit Publikum und Referent:innen (20–30 Min.). Eine:r der Einreichenden moderiert die Session. Der zeitliche Rahmen und damit die Anzahl für Einzelvorträge ist begrenzt und die Auswahl kompetitiv.

Einreichungsdetails für Vorträge
  • Titel des Beitrags
  • Namen & Institution(en) der:des aktiv Beitragenden (1), optional zus. Co-Autor:innen
  • Formatauswahl: Lightning Talks (max. 5 Min.) oder Fachvorträge (12 Min. & 5 Min. Q&A) 
  • Abstract: (Lightning Talk: max. 150 Wörter, Fachvortrag: max. 250 Wörter), thematischer und/oder methodischer Bezug zu partizipativer und/oder transdisziplinärer Forschung, Bezug zum Themenschwerpunkt, Kurzbeitragstitel von max. 50 Zeichen 
  • Zuordnung zu einem (optional zwei) der drei Themenschwerpunkte
  • Nennung von bis zu fünf Keywords/Stichwörtern (Freitexteingabe)
  • Angabe zum Interesse an der Moderation der Session (Ja/Nein)
  • Anforderungen an Raum und Technik
Einreichungsdetails für Projekt-Meet-Ups
  • Titel des Beitrags
  • Namen & Institution(en) der:des aktiv Beitragenden (1), optional zus. Co-Autor:innen
  • Abstract (max. 200 Wörter): zentrale Learnings und Ergebnisse des Projekts, Bezug zu partizipativer und/oder transdisziplinärer Forschung, Bezug zum Themenschwerpunkt, Kurzbeitragstitel von max. 50 Zeichen
  • Zuordnung zu einem (optional zwei) der drei Themenschwerpunkte
  • Anforderungen an Raum und Technik

Kurze Impulsvorträge zu einer konkreten Fragestellung mit Bezug zu einem der drei Themenschwerpunkte.

Präsentationen zu Ergebnissen, Fallstudien oder Forschungsprojekten, die Impulse für Diskussionen setzen.

Projektvorstellungen zunächst in einem dreiminütigen Pitch in einer Kleingruppe. In den folgenden sieben Minuten findet ein Austausch mit den anwesenden Teilnehmenden statt. Diese zehnminütigen Meet-Ups werden für jedes Projekt fünfmal wiederholt.

Programmüberblick

Mittwoch, 02. 09. 2026

  • 9:30 – 14:00 Uhr
    Mitgliederversammlung GTPF
  • 12:00 – 13:00 Uhr
    Mittagessen GTPF
  • Ab 12:00 Uhr
    Anmeldung zur Konferenz
  • 13:15 – 14:45 Uhr
    Konferenzeröffnung 
  • 14:45 – 15:00 Uhr
    Pause
  • 15:00 – 16:30 Uhr
    Parallele Workshops 
  • 16:30 – 17:00 Uhr
    Kaffeepause
  • 17:00 – 18:30 Uhr
    Parallele Vorträge 
  • 18:45 bis 20:30 Uhr
    „Wissen der Vielen“-Preisverleihung und Empfang

Donnerstag​, 03. 09. 2026

  • 9:00 – 10:00 Uhr
    Festivalformate 
  • 10:00 – 10:30 Uhr
    Kaffeepause 
  • 10:30 – 11:30 Uhr
    Festivalformate 
  • 11:30 – 11:45 Uhr
    Pause 
  • 11:45 – 12:45 Uhr
    Festivalformate
  • 12:45 – 14:00 Uhr
    Mittagspause 
  • 14:00 – 17:00 Uhr
    Exkursionen
  • 17:00 – 18:45 Uhr
    Zentrale Abendveranstaltung
  • 19:00 – 21:00 Uhr
    Konferenzdinner

Freitag, 04. 09. 2026

  • 9:00 – 10:30 Uhr
    Internationale Podiumsdiskussion
  • 10:30 – 11:00 Uhr
    Kaffeepause 
  • 11:00 – 12:30 Uhr
    Parallele Workshops 
  • 12:30 – 13:30 Uhr
    Mittagspause 
  • 13:30 – 15:00 Uhr
    Parallele Vorträge 
  • 15:00 – 15:15 Uhr
    Pause 
  • 15:15 – 15:45 Uhr
    Abschlussplenum 
  • 15:45 Uhr
    Konferenzende

Weitere Informationen zum Programm sowie zu den Programmhighlights der PartWiss 2026 finden Sie hier:

Eckdaten für die PartWiss 26

Dezember 2025: Einladungen an die Mitglieder der Programmkommission 2026

Februar – März 2026: Konzeption und Abstimmung des Jahresthemas durch die Programmkommission

März – April 2026: Veröffentlichung des Call for Participation 2026

März – April 2026: Einreichungszeitraum für Beitragsvorschläge

April – Mai 2026: Begutachtung durch die Programmkommission & Benachrichtigungen an die Einreichenden

Juni 2026: Finale Programmplanung durch die Programmkommission

Juli 2026: Beginn des Anmeldezeitraums

Juli – August 2026: Programmveröffentlichung

2. bis 4. September 2026: PartWiss 26-Konferenz in Berlin

Illustration: Stephanie Brittnacher

Programmkommission 2026

 Die Mitglieder der Programmkommission für die PartWiss 26 finden Sie auf deren Seite.

Weitere Informationen zu den Mitgliedern der Programmkommissionen für die PartWiss 25, die PartWiss 24, PartWiss 23 und PartWiss 22 finden Sie auf den Dokumentationsseiten der jeweiligen Konferenzen.

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